Das Crossticket

Dreh- und Angelpunkt ist hier der Mindestaufenthalt – die berühmt-berüchtigte Methode der Airlines, zahlungsstarken Geschäftsreisenden das Geld aus der Tasche zu locken.
Die Idee dahinter: Geschäftsreisen sind häufig kurz und kompakt, manchmal nur einen Tag lang.
So werden günstige Tarife oft nur mit einem Mindestaufenthalt von mehreren Tagen angeboten.
Günstig reist nur, wer mehrere Tage vor Ort bleibt: der preissensible Tourist.
Oder man ist in der Lage, die Airlines mit ihren eigenen Waffen zu schlagen: Durch Crossticketing.

Beispiel:
Gewünscht:
11.01. morgens Frankfurt-Genf
11.01. abends Genf-Frankfurt
Preis EUR 685,-

Gebucht:
Ticket l:
11.01. morgens Frankfurt-Genf
11.11. beliebig Genf-Frankfurt
Preis EUR 195,-

Ticket II:
11.01. abends Genf-Frankfurt
11.11. beliebig Frankfurt-Genf
Preis EUR 213,

Jetzt haben wir 2 Tickets mit jeweiligen Aufenthalt von mehreren Monaten – der Mindestaufenthalt ist ausgehebelt und die Summe beider Tickets günstiger als das reguläre Ticket. Die beiden nicht benötigten Flugsegmente lassen wir verfallen.
Wichtig: Man darf nur Flugsegmente am Ende der gebuchten Reise verfallen lassen. Ein sog. Noshow (Nichtantritt) macht alle folgenden Flugsegment wertlos und damit unbrauchbar. Also diesen Schritt bitte nicht umgekehrt anwenden.

Viel Spaß beim Sparen.

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